2015.02.10

Mehr Sicherheit im österreichischen Trinkwasser

WASSER ist eines der wichtigsten Güter der Erde. Damit es jedoch für den menschlichen Gebrauch geeignet ist, muss es frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Diese Anforderungen können die Wasserlieferanten an der Quelle sicherstellen. Sie können jedoch nicht mehr garantieren, dass diese eindeutige Qualität frei von Krankheitserregern bei den Nutzern am Wasserzähler ankommt!

Die Bevölkerung in Österreich wird zu fast 100% aus Grund- und Quellwasser versorgt. Dies hat zur Folge, dass Umwelteinflüsse stark reduziert ausgefiltert werden. Jedoch gibt es Probleme: Das öffentliche Wassernetz ist voll von Todleitungen und wechselnden Rohrqualitäten, die Verkeimungen fördern können. Vor allem im Sommer, wenn die Wassertemperaturen vereinzelt auf über 20° steigen und mit dieser Temperatur beim Verbraucher ankommen, ist die Qualität bereits gesundheitlich bedenklich. Verantwortlich dafür sind vor allem die Bakteriengruppen Pseudomonas , Legionellen  und E.COLI. 
Da der Wasserlieferant nicht mehr hygienisch unbedenkliches Wasser, frei von Legionellen, liefern kann, wurde in Deutschland, als erstes Land in Europa der technische Maßnahmenwert für Legionellen auf 100 KBE / 100 ml (=Koloniebildende Einheit) gesetzt. In Österreich ist bisher in keinem Normenwerk die Nutzung der Zapfstellen in Bezug auf die Trinkwasserhygiene geregelt. Auch die EU kann sich seit über 10 Jahren nicht auf einheitliche Rohrmaterialien für die Trinkwasserinstallation einigen.

Was sollte geschehen damit der Nutzer mehr Sicherheit hat?

Trinkwasserhygiene ist sehr komplex und viele unterschiedliche Faktoren können hier Einfluss nehmen, etwa der Nährstoffgehalt des gelieferten Wasser, die verwendeten Rohrmaterialien und das Nutzerverhalten.

Grundsätzlich ist der Einbau eines Eintragsschutzes vor gefährlichen Bakterien die wichtigste Empfehlung. Die Warmwasserbereitung mittels Durchlauferhitzer stellt dagegen keinen nachhaltigen Legionellenschutz dar! Bei Einfamilienhäusern und kleineren Anlagen können bereits mit geringem finanziellem Aufwand die Risiken weitestgehend auf null gesenkt werden. Automatisierte Mindestnutzung und Eintragsschutz geben ausreichend Garantie und Hygienesicherheit.

Es kann jedoch zusammengefasst werden, dass mehr Hygiene nur durch weniger Komfort und eine geringere Anzahl an Zapfstellen erreicht werden kann. Dies muss jedoch bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Bei Großanlagen und zentralen Warmwassersystemen kann durch intelligente Kavitationstechnologie und Entkeimung der Zirkulation bei jeder Boiler Temperatur Hygienesicherheit garantiert werden.

Besonders entscheidend ist auch, dass bei der Sanierung keine Verlagerung der Legionellenproblematik in das Kaltwassernetz durch erhöhte Warmwassertemperaturen, wie nach ÖN B 5019 empfohlen, stattfindet. Eine 100% Entkeimung der Zirkulation ist in 1-2 Minuten je nach Länge der Leitung gewährleistet. Bei der Vorgehensweise gemäß ÖN B 5019  dauert das Stunden, wobei die Gefahr der thermischen Resistenz der Legionellen bleibt.

Auch offene Kühltürme sind massive Umweltgefahren, nicht nur in Bezug auf Legionellen. Die Aerosolschwaden ziehen hunderte km über das Land je nach Wetterlage. Sie sind jedoch leider die wirtschaftlichste Art in der Kältetechnik. Als gute Alternative schafft es die BALS LIQUID Technologie , nachhaltig ohne CHEMIE die Keimzahlen unter 100 (=Trinkwasserqualität) zu halten, Härtestabilisierung und Korrosionsschutz nachhaltig zu garantieren.

Eine Verbesserung der Hygiene und eine Erhöhung der Sicherheit für die Nutzer ist  zusammenfassend nur durch geänderte bzw. angepasste Verordnungen zu erfüllen bzw. durch geändertes Nutzerverhalten und durch einen Eintragsschutz. Auch technische Neuerungen wie die BALS LIQUID Technologie stellen eine Chance dar, die Trinkwasserqualität unbedenklich zu halten und nachhaltig Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren.
Es können zu diesem Blogeintrag keine neuen Kommentare mehr erstellt werden.
0 Kommentare
  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden