• 2013.10.17
    Willibald  Kaltenbrunner Zum Profil
    Willibald Kaltenbrunner

    Smart Cities – mehr als nur nachhaltige Gebäude

    Sind Ihnen schon einmal auf der Donauuferautobahn (A22) nach Wien kurz vor der Auffahrt Nordbrücke 3 Plakate aufgefallen? Das erste lautet „Wien hat 1,8 Millionen Gehirne“, das zweite darauffolgende „Nutzen wir sie“. Und auf dem 3. Plakat erfährt man des Rätsels Lösung „Smart City Vienna“.
    In den nächsten Jahrzehnten wird Wien auf über 2 Mio. Gehirne anwachsen, allein der Zuwachs im Jahr 2012 betrug rund 26.000 Menschen. Besonders der „smarte“ Umgang mit der damit verbundenen Verdichtung der Stadt, die trotzdem eine hohe Lebensqualität ermöglicht, ist wesentlich für die BewohnerInnen. Die ambitionierten Ziele der Smart City können nur mit der Identifikation aller Beteiligten erreicht werden.
    Um Stadt- und Quartiersentwicklung langfristig und sinnvoll gestalten zu können, arbeiten wir von denkstatt mit einem  „Nachhaltigkeitskompass“. Dieses Bewertungsinstrument unterstützt bei der Komplexität des Thema durch kommunizierbare Standards, klare Ziele und eine sichere Planung. Aber auch dabei, dem Wesen der Stadt gerecht zu werden. Denn Stadt steht für Vielfalt und für eine nachhaltige Entwicklung braucht es individuellen Spielraum genauso wie Beteiligung.

    Derzeit wird nachhaltige Quartiersentwicklung nur in Ansätzen umgesetzt. In Zukunft wird es eine verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit von Stadtplanung und Objektplanung brauchen. Denn dieser Weg bedeutet weit mehr als die Summe nachhaltiger Gebäude in einem Stadtquartier.
    Veröffentlicht in:
    Es können zu diesem Blogeintrag keine neuen Kommentare mehr erstellt werden.
    0 Kommentare
    • Es sind noch keine Kommentare vorhanden